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Entwicklungsgeschichte

Die geschichtliche Entwicklung von Zeitlarn lässt sich urkundlich bis in das Jahr 1095 zurückverfolgen. Die Dorfbewohner von einst stellten den wilden Bienen in den ausgedehnten Wäldern ringsum nach. Von den Bienenzüchtern, den sogenannten Zeidlern leitet der Ort seinen Namen ab. Im Wandel der Jahrhunderte erscheinen noch andere Schreibweisen des Ortsnamens. Die urkundlich älteste Form ist „Ceidelaren“. Noch heute sagen viele ältere Leute „Zeitldorn“.

1095 – 1143 werden im Schenkungsbuch des Klosters St. Emmeram zu Regensburg, „Herwic und Chowno de Zidelare“ als Zeugen einer Schenkung aufgeführt. 1185 kam Zeitlarn zum Stift der Alten Kapelle in Regensburg. Nach einer Urkunde vom 18.05.1274 hatte das Stift in Ceidelaren einen Offizial für den Zehnten und andere Güter bestellt nach einer anderen Urkunde vom 1.10.1286 besaß es hier ein Beutel- und Zinslehen. Im 16. Jahrhundert wurde das Pflege- und Richteramt Zeitlarn mit Sallern vereinigt. 1810 erfolgte dann die Einverleibung Zeitlarns in das Landgericht Regenstauf.

Im Zuge der Reformation wurde Zeitlarn evangelisch und auch kalvinisch und blieb es bis zum Jahre 1625. Nach der Gegenreformation trat 1626 wieder der erste katholische Pfarrer auf. In den Jahren 1898/99 wurde an Stelle der Rokokokirche eine dreischiffiges, neuromanische Gotteshaus erbaut und 1957 erhielt die Kirche einen neuen Turm als Wahrzeichen. Sehenswert in ihr ist ein in Stein gehauenes Ölbergrelief aus dem Jahr 1505.

Regendorf, das früher Regelindorf, dann Regelendorf hieß und seit 1729 Regendorf heißt, wird urkundlich erstmals im Jahr 1172 erwähnt. Der erste Besitzer von Regendorf war der Pfalzgraf Friedrich, ein Bruder des Herzogs Otto von Wittelsbach. Regendorf gehörte zu der Herrschaft Lengenfeld (Burglengenfeld), welche durch die Erbtochter Heilica v. Lengenfeld, der Mutter des Herzogs Otto I. von Bayern an das Haus Scheyern-Wittelsbach kam.

Wann der Ort Laub urkundlich erstmals genannt wird, lässt sich an Hand der Archivunterlagen nicht eindeutig ermitteln. Sicher wird er jedoch bereits im Jahre 1286 genannt, als eine Wiese zu „Laub prope Regeldorf“ an das Stift zur Alten Kapelle Regensburg kommt. Der Ortsname bedeutet soviel wie Siedlung an einem „Laub“ im Sinne von Laubwald. Laub gehörte damals zur Herrschaft Zeitlarn, die ursprünglich Adelsbesitz war und ab 1427 zu Fürstentum Pfalz-Neumarkt-Neunburg bzw. ab 1499 zum Fürstentum Kuroberpfalz gehörte.

Im Zuge der Gebietesreform wurden die beiden Gemeinden Zeitlarn und Regendorf im Jahr 1978 zu einer Einheitsgemeinde zusammengeschlossen.